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Unterricht im Theater

Die Schüler der 5. Und 6. Klassen haben seit vielen Jahren die Gelegenheit eine Theateraufführung zu sehen, ohne dafür extra nach Halle oder Leipzig zu fahren, denn das Theater kommt zu uns. Das gab es in diesem Schuljahr schon für die oberen Klassen mit dem „Klassenzimmerstück“ des Theaters Eisleben und im April kam für die unteren Klassen traditionell das Marionettentheater Bille zu uns. Die Alte Turnhalle wurde zum Theatersaal und zu sehen waren „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“ (Klassen 5) und „Doktor Faust“ (Klassen 6). Beide Stücke kamen sehr gut an und es gab auch wieder ein dickes Lob von Herrn Bille für die super Disziplin. Im Unterricht wurden beide Aufführungen vor- und nachbereitet.

Begegnungen und Gedenken

Spätestens im Geschichtsunterricht der 9. Klasse erfährt jeder Schüler etwas über die nationalsozialistische Zeit von 1933 bis 1945 und die schlimmen Verbrechen, die damals geschehen sind. Aber auch jüngere Schüler wissen z.B., dass es in Zöschen ein Arbeitserziehungslager gab und dass die Opfer jedes Jahr durch eine Gedenkveranstaltung geehrt werden. Acht Schüler der 8. Klassen haben sich in diesem Jahr mit dieser Thematik besonders intensiv beschäftigt. Sie fuhren im April in die Gedenkstätte des Konzentrationslagers Buchenwald und trafen dort einen ehemaligen Häftling, der trotz seines hohen Alters aus der Ukraine angereist war. Der über 90-jährige Aleksander Bytschok erzählte, manchmal unter Tränen, von der schweren Zeit in diesem Lager. Die Schüler waren zutiefst beeindruckt von seinem Schicksal sowie der großen Kraft und dem unbeugsamen Lebenswillen dieses Mannes. Im Mai nahmen die Schüler an der Gedenkveranstaltung in Zöschen teil und im Juni an einem internationalen Jugendcamp in Tschechien. Leider konnten wir die Teilnehmer noch nicht über ihre Eindrücke befragen, denn zur Zeit absolvieren die 8. Klassen ihr Praktikum. Das holen wir aber im neuen Schuljahr nach und werden in unserer ersten Ausgabe auch darüber berichten.

Tschüss Schule!

Die 10. Klassen haben es geschafft. Nach absolvierten schriftlichen und mündlichen Prüfungen ist ihre Schulzeit beendet. Großes Aufatmen bei vielen, aber auch ein bisschen Wehmut bei einigen. Jeder geht jetzt seiner Wege, denn es beginnt ja ein neuer Lebensabschnitt. Manchen verschlägt es in die Ferne, Freunde sehen sich vielleicht lange Zeit nicht. Aber das, was sich auf die Schulabgänger zukommt, wird sicher interessant. Wir wünschen allen Absolventen einen guten Start ins Berufsleben und Gesundheit für die Zukunft.

Ich liege am Strand. Über mir strahlend blauer Himmel. Das Meer rauscht zart. Ich blinzle und sehe zwei süße Girls, die im seichten Wasser Ball spielen. Sie winken mir zu und rufen: „Olli, wir sind sehr gespannt auf deinen Kurzvortrag zum Thema `Die Bildung des Konjunktiv I und II`!“ Mist, das waren leider nicht die Mädchen am Strand, sondern unsere Deutsch-Referendarin Frau Quarznitzka, die mich gnadenlos aus meinen Urlaubsträumen riss. Dann gab mir Mieps noch einen kumpelhaften Rippenstoß und ich wusste wieder, wo ich war. Leider nicht am Strand, sondern im Deutsch-Unterricht. Zugegeben, die Quarzi, wie wir die angehende Lehrerin für Deutsch und Geografie liebevoll nennen, sieht auch nicht verkehrt aus, aber kein Vergleich zu den Mädels am Strand. Warum war ich überhaupt eingeschlafen? Ach ja, der Franz Speckmann begann gerade seinen Vortrag über die Wortarten, nachdem er genüsslich eine halbe Flasche Saft geschlürft hatte und dann intelligent wie immer bemerkte: „Wenn ich im Unterricht schon nicht essen darf, dann muss ich wenigstens ausreichend Flüssigkeit zu mir nehmen!“ Ihr versteht sicher, dass die grammatische Höchstleistung von Specki ein guter Grund zum Schlafen war. Aber jetzt sollte ich meinen Vortrag on stage halten. Quarzi schenkte mir ihr zuckersüßes Lächeln als Aufmunterung und ich trabte nach vorne. Zu Hause hatte ich mich gut auf den Vortrag vorbereitet, Folien beschrieben u.s.w. und es klappte dann auch alles prima, obwohl ich Grammatik mehr als ätzend finde. Quarzi hatte nur ein bisschen was auszusetzen und ich kriegte eine 2. Damit konnte ich zufrieden sein. Aber eigentlich war ich mit meinen Gedanken immer noch an dem Strand. Na, bei einer Raumtemperatur von 27°C auch kein Wunder. Die Hitze zurzeit ist mehr als gnadenlos und das im Frühling! Lehrer und Schüler hängen ganz schön durch. Die Pauker lassen es sich nicht anmerken und spulen ihren letzten Stoff vor den Sommerferien gewohnt ab, auch im verkürzten Unterricht. Aber wir Schülerpersönlichkeiten leiden gewaltig unter diesen Bedingungen!!! Unser geschmeidiger Sportlehrer Herr Flink scheuchte uns trotzdem gnadenlos im Ausdauerlauf um den Teich im Park neben der Schule. Und da passierte es. Speckmann wollte sich nur mal kurz am Wasser mit ein paar Spritzern abkühlen und plötzlich war er weg. Das Wasser hatte ihn mit dem Kopf zuerst verschlungen. Sportfreund Flink verfiel in Schnappatmung, stürzte sofort hinterher und zog unseren Specki an Land. Erste Hilfe wurde nicht gebraucht, denn Specki war gar nichts passiert, nur wie ein begossener Pudel sah er aus. Tecumseh Schmidt tröstete den Unglücksraben auf seine „charmante“ Art: „Keine Angst Specki, Fett schwimmt immer oben!“ Herr Flink konterte mit einem Tadel für den „Indianer“ und das war mehr als richtig. Nach Unterrichtsschluss gab`s für den Wassermann eine Extrarunde Kuchen von Herrn Flink spendiert und wir durften alle (außer Tecumseh) mit muffeln.

Schöne Ferien wünscht euch Olli!

Es ist schon zu einer Tradition geworden, dass wir am Ende eines Schuljahres beim Schulleiter vorbeischauen, um von ihm seine ganz persönliche Schuljahresbilanz zu erfahren. Shanice und Florian waren vor Ort.

SZ: Bitte ziehen Sie eine kleine Bilanz des Schuljahres 2017/18. Was wurde erreicht? Welche Probleme gab es?

HE: Wir haben begonnen mit einer Neuerung, dem SOL. Das war sicher für die Schüler ein wichtiger Schritt für die Schüler und die Kollegen, sich daran zu gewöhnen. Für die Kollegen ging es darum, die Aufgaben so zu gestalten, dass die Schüler nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig zu tun haben und dass die Lesezeit gut organisiert ist. Das haben wir jetzt zum Laufen gebracht und einige Schüler haben auch schon die Zusatzaufgaben gelöst. Wir wissen, wie das noch weiter entwickelt werden soll, um die Möglichkeiten der Wahl für die Schüler zu vergrößern.

Auch unser Weihnachtsprogramm haben wir in diesem Schuljahr wieder auf die Beine gestellt. Das war ein voller Erfolg. Was die Schüler noch nicht mitbekommen haben, dass wir im Kollegium ein Medienkonzept entwickelt und eingereicht haben. Das hat mit die höchste Punktzahl im ganzen Land bekommen. Das heißt, wir wollen die Digitalisierung an unserer Schule nach vorne bringen. In diesem Jahr wir das nicht mehr passieren. Aber im nächsten Jahr, wenn der Saalekreis wieder Geld hat, wird es Investitionen von mehreren Hundertausend in die Digitalisierung unserer Schule geben.

Wir haben ein Konzept Schulhofgestaltung erarbeitet. Das wird mit dem Bau der Sportanlage im nächsten Jahr beginnen, dazu kommt die Verlagerung des Schulhofs. Dazu führten wir eine Konferenz durch, wo tolle Ideen zusammenkahmen, die wir zum Teil auch umsetzten werden. Momentan liegt es noch an den Absprachen zwischen dem Schulbusverkehr, dem Schulamt und dem Bauamt, weil mit dem Umbau des Schulgeländes die Busschleife rund um die Schule nicht mehr möglich ist.

Wir haben erstmalig eine Projektwoche gemacht, wo wir alle Projekte in eine Woche gelegt haben. Die Rückmeldungen von den Schülern waren fast ausschließlich positiv.

Probleme hatten wir personell, dass wir also unterbesetzt sind mit Lehrern, einen langzeitkranken Lehrer haben und auch im Moment keinen Hausmeister. Das ist manchmal recht schwierig, sodass ich manchmal gar nicht zu dem komme, was ich eigentlich als Schulleiter mache, sondern Hausmeistertätigkeit mache, sodass es von der Grundabsicherung her läuft. (Anmerkung der Redaktion: Mittlerweile hat wieder ein Hausmeister seine Arbeit bei uns aufgenommen.) Probleme gab es sicher auch für einige Schüler mit dem SOL. Da lief ein bisschen was schief, denn manche dachten, sie brauchen jetzt gar nichts mehr zu Hause machen. Ich denke, es ist aber mittlerweile bei den Schülern angekommen, dass sie für eine Arbeit natürlich zu Hause lernen müssen.

SZ: Wann bekommen wir einen neuen Sportlehrer bzw. andere neue Lehrer?

HE: Die Stelle ist ausgeschrieben und das schon zwei mal. Einmal hatten wir einen Bewerber, der sogar schon den Schlüssel hatte. Dann hat er aber den Arbeitsvertrag doch nicht unterschrieben. Wir hatten bei der zweiten Stellenausschreibung auch einen Bewerber, der das angeboten bekommen hat, aber es nicht genommen hat. Das war aber ein Lehrer, der seit vielen Jahren nicht mehr im Schuldienst war. Die Stelle ist jetzt wieder ausgeschrieben. Mein jetziger Kenntnisstand ist, dass es acht Bewerber gibt, wobei ein Bewerber hundertprozentig als Erstwunsch Zöschen angegeben hat. Also denke ich, dass das besetzt wird.

SZ: Was können Sie uns zum Projekt „Schulhofgestaltung“ sagen?

HE: Wir bekommen eine Investitionssumme von 1,2 Millionen. Das heißt, man beginnt im hinteren Teil mit der Sportanlage. Es wird eine Ringlaufbahn sein, die ungefähr 200m lang ist, eine 100-Meter-Strecke mit Weitsprunganlage. Und in dieser runden Laufstrecke befindet sich dann ein Platz für Basketball, Handball und Fußball.

Wenn das geschehen ist, dann wird in der Schule die Kellersanierung erfolgen. Die Schule wird ringsherum abgegraben. Wir haben ja unseren bunten Putz nur bis einen Meter über der Erde, und das untere Stück wurde noch nie gemacht. Es wird also abgegraben und isoliert. Der Schulhof wird von dem jetzigen umzäunten Bereich in den Bereich der Weitsprunggrube rücken. Der Hügel vor dem Kunst-und Essenraum wird abgetragen, sodass beide Räume ebenerdig in den Park schauen können. Damit entfällt die hässliche Betonschräge und die Räume werden deutlich heller und angenehmer. Dann wird die Heizung im Haus saniert. Das heißt, alle alten Heizkörper kommen raus, neue Heizkörper kommen rein. Das wird sicherlich teilweise bei laufendem Betrieb passieren.

Wir werden also die nächsten zwei Jahre immer wieder Baustelle erleben und es wird etwas unbequem werden. Aber wenn man dann sieht, dass ein neuer Schulhof entsteht und eine tolle Sportanlage, dann können wir uns eigentlich darüber freuen.

Dazu kommen noch die digitale Ausstattung der Räume flächendeckend in der ganzen Schule und auch eine Lernplattform. Das heißt, z.B. die Aufgaben für SOL bekommt man nicht mehr auf dem Papier, sondern von der Lernplattform. Das werden also eine ganze Menge Neuerungen in den nächsten beiden Schuljahren sein.

SZ: Wie werden Sie die Sommerferien verbringen?

HA: Erst fahre ich mit meiner Tochter zu den Deutschen Meisterschaften im Triathlon. Und wenn wir das gemacht haben, dann fahren wir nach Sardinien für zweieinhalb Wochen. Hinten dran mache ich noch einen kleinen Trip durch die Toscana. Und dann sind drei Wochen um und ich werde dann schon wieder in der Schule „aufschlagen“.

SZ: Vielen Dank für das Gespräch!

Leider haben wir in unseren Breiten in diesem Winter wenig Schnee gesehen. Meine Mama hat`s gefreut, denn sie fürchtet sich extrem vor Glatteis auf den Straßen. Da weigert sie sich standhaft Auto zu fahren. Papa war auch nicht böse über den ausgebliebenen Schnee, denn Schneeschieben findet er ätzend. Ich übrigens auch. Aber wenn man im Schnee die Piste runter brettern kann, das habe ich mir schon immer toll vorgestellt. Und weil es meinem Kumpel Mieps ähnlich geht, meldeten wir uns zum Skilager unserer Schule an. Es gab da noch einen weiteren Grund für meine Anmeldung, und der heißt Susi. Das ist unsere Klassensprecherin und das schärfste Mädchen der Klasse. Klarer Fall, dass da die Kerle Stielaugen machen, aber Susi hat alle Interessenten bis jetzt abblitzen lassen. Der dicke Speckmann sitzt im Unterricht neben ihr und platzt deswegen fast vor Stolz.

Papa gab mir vor der Abreise in die Tiroler Bergwelt noch nützliche Tipps, so von „Skiprofi“ zu Anfänger.

Am Ziel angekommen, wurden wir in der Pension erst einmal auf die Zimmer aufgeteilt. Mieps und ich traf fast der Schlag, denn der großkotzige Tecumseh Nitschke aus der Parallelklasse wurde uns als dritter Mann zugeteilt. Der laberte dann auch sofort ohne Punkt und Komma, was für ein toller Abfahrtsläufer er doch wäre, denn seine Familie mache immer Skiurlaub in St. Moritz. So lief der dann auch rum, natürlich Markenskianzug in schrillen Neonfarben. Auf dem Übungshügel begrüßte uns am ersten Tag unser stets lustiger Skilehrer Seppi Hupfnagel und wies uns in die Kunst des Abfahrtslaufs ein. Mieps, ich und die meisten anderen von uns stellten sich auch gar nicht so doof an. Seppi war hoch zufrieden, wobei ich fand, er lobte die Mädchen immer mehr als uns Jungs. Tecumseh, unser „Profi“, ging dem Seppi maßlos auf den Senkel, weil er natürlich alles besser wusste als der Skilehrer. Übrigens, die Susi sah in ihrem Skianzug richtig scharf aus. Dann war es endlich soweit. Wir fuhren mit dem Lift auf eine Piste und nun sollte es wieder runter gehen. Fröhlich fuhren wir schön hintereinander in wunderschönen Kurven die Piste herunter, ein Super-Gefühl. Und Tecumseh, das Knallhorn, wollte uns nun demonstrieren, wie elegant er fahren kann. Aber was sahen wir? Keine Ahnung, was mit dem los war, denn er klatschte ständig hin, rappelte sich wieder auf, fuhr ein Stück, setzte sich wieder hin u.s.w.. Profimäßig sah das nun überhaupt nicht aus. Wir konnten uns ein Grinsen nicht verkneifen. Mieps, der Schelm, wollte dann von ihm wissen: „Na, Sportsfreund, hast du diesen saustarken Laufstil in St. Moritz gelernt? Darauf kriegte Tecumseh eine rote Birne und erzählte dann ganz kleinlaut, dass er eigentlich gar nicht so gerne Abfahrtslauf macht, sondern lieber Langlauf. Wir dachten natürlich, er flunkert schon wieder. Aber Seppi hatte eine tolle Idee. Am nächsten Tag verpasste er uns allen Langlaufski und dann ging`s ab in die Loipe, wie man die Spur nennt, in der man fahren muss. Wir dachten erst, das kann ja nicht so schwer sein, darin zu fahren. Aber da hatten wir uns getäuscht. Fast alle von uns griffen am Anfang mehrfach in den Schnee. Und Tecumseh? Diesmal hatte er nicht gelogen, denn er fuhr uns allen davon. Naja, da mussten wir als echte Sportsmänner ihm auch mal Anerkennung zollen. An den restlichen Tagen kamen Mieps und ich auch viel besser mit ihm aus, weil er sich plötzlich richtig normal benahm. In St. Moritz hat Tecumseh schon viele echte Prominente gesehen, z.B. Arnold Schwarzenegger. Da haben wir ihn sogar ein bisschen beneidet.

Jedenfalls war das eine super schöne Woche und im nächsten Jahr bin ich wieder dabei. Mieps auch.

Macht´s gut! Euer Olli

SZ: Welche Gründe sind maßgebend dafür, dass Sie Lehrerin geworden sind und warum haben Sie sich für Englisch und Russisch entschieden?

FA: Ich habe eine Schulzeit erlebt, die nicht so schön war und auch nicht ganz so spannend. Ich hätte nie gedacht, dass ich nach dem Abitur mal Lehrerin werde. Dann habe ich erst Ägyptologie und Arabisch studiert und in diesen Jahren angefangen, für minderjährige Flüchtlingskindern Deutsch zu unterrichten, ehrenamtlich. Ich stellte fest, dass mir das ganz toll Spaß macht und mir das auch ganz gut liegt und dann habe ich entschieden Lehrerin zu werden. Demzufolge wusste ich auch, dass mir Sprachen liegen und deshalb habe ich mich für Russisch und Englisch entschieden.

SZ: Mit Englischkenntnissen kann man sich fast in der ganzen Welt verständigen. Warum sollte man, Ihrer Meinung nach, Russisch lernen?

FA: Das ist eine sehr gute Frage, die wird auch immer im Lehrerzimmer heiß diskutiert. Ich glaube, beim Sprachen lernen, wenn es nicht gerade eine Weltsprache wie z.B. Englisch oder Spanisch ist, sollte man sich selbst fragen, was einen kulturell und gesellschaftlich interessiert. Bei Russisch finde ich es spannend, dass es so ein großes Land ist. Wenn man sich mal die Weltkarte anschaut, sieht man schon, dass Russland ganz schön viel Raum einnimmt. Für mich war auch interessant, dass ich durch ganz Zentralasien reisen und mich da auf Russisch verständigen kann, weil dort Russisch die zweite Amtssprache ist.

SZ: Schildern Sie und bitte Ihre ersten Eindrücke von unser Schule?

FA: Als ich das erste Mal in diese Schule gekommen bin, das war ja beim Schulfest letztes Jahr, da habe ich mich darüber gefreut, dass das Gebäude so schön bunt ist. Als ich reinkam, dachte ich mir: „Oh Gott, wie soll ich mich hier jemals zurecht finden?“ Und es ist tatsächlich so, dass ich mich heute immer noch verlaufe, weil es so verwinkelt ist.

SZ: Haben Sie sich jetzt schon gut eingelebt?

FA: Ich denke doch, dass ich mich gut eingelebt habe. Gerade im Umgang mit meiner 5b, die ich ja jeden Tag um mich habe, das ist jetzt schon richtiger Alltag geworden.

SZ: Wie würden Sie Ihre 5b beschreiben?

FA: Ja, sehr lebhaft auf jeden Fall. Sie brauchen sehr viel Zuwendung und viel Aufmerksamkeit. Manchmal merkt man doch, dass der Sprung von der Grundschule in die Sekundarschule doch ganz schön groß ist und man sich noch mit kleinen „Wehwehchen“ wie z.B. „Schnürsenkel zubinden“ und „Meine Jacke ist verschwunden“ beschäftigen muss. Da geht’s noch weniger ums Unterrichten als um das Kümmern.

SZ: Wo leben Sie und was gefällt ihnen besonders an Ihrem Wohnort bzw. was gefällt Ihnen nicht?

FA: Ich wohne schon seit 10 Jahren in Leipzig und das ist wirklich für mich die schönste Stadt in Deutschland. Ich möchte nirgendwo anders leben. Ich schätze daran besonders, dass es ganz viel Kulturelles gibt, ganz viele Konzerte, genauso viele Museen und ganz viele tolle Restaurants, wo man gut essen gehen kann.

SZ: Wie verbringen Sie Ihre Freizeit, haben Sie ein Hobby?

FA: Ich versuche so viel wie möglich zu reisen. Das ist mein größtes Hobby neben den Sprachen, die ich lerne. So habe ich letztes Jahr angefangen, Spanisch zu lernen. Das mache ich hauptsächlich, damit ich die Welt bereisen kann.

SZ: Welche Eigenschaften schätzen Ihrer Meinung nach andere Menschen an Ihnen?

FA: Hilfsbereitschaft und Ehrlichkeit

SZ: Was essen Sie besonders gern?

FA: Alles, was aus dem asiatischen Raum kommt.

SZ: Was lesen Sie momentan?

FA: Von Ken Follett „Die Pfeiler der Macht“

SZ: Was ist Ihr Lieblingsfilm?

FA: „Stand by me“

SZ: Was ist Ihre Lieblingsmusikrichtung?

FA: Punk

SZ: Was ist Ihr Lieblingstier?

FA: Fuchs und Igel

SZ: Was ist Ihr Lebensmotto?

FA: Ich habe eigentlich kein Lebensmotto. Ich habe das Ziel, so viel wie möglich von der Welt zu sehen und meine Zeit darauf zu konzentrieren.

SZ: Wir bedanken uns für das Interview.

Mit Frau Armgart sprachen Austen und Bastian.

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